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Rund um die Smart Village App – die Anwenderkonferenz 2022

Die Smart Village App ist ein echter Exportschlager. Auf der hybriden Anwenderkonferenz der Smart Village App kamen am 28.4.2022 etwa 50 Menschen aus ganz Deutschland zusammen – 20 vor Ort im Studio Wiesenburg, weitere 30 online via Livestream. Die Angemeldeten tragen in ihren Kommunen oder Landkreisen die Verantwortung für Digitale Entwicklung und setzen die App bereits ein oder sind interessiert daran. Die Konferenz wurde organisiert von der Stadt Bad Belzig und dem Smart Village e.V. Durchs Programm führten folglich auch Gerrit van Doorn von Smart Village e.V. und Frank Friedrich, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Bad Belzig. Philipp Wilimzig war ebenfalls den ganzen Tag auf dem Podium anwesend und beantwortete viele praktische Fragen zur App.

Austausch unter aktuellen und potenziellen Anwendern im Fokus

Gerrit van Doorn, Frank Friedrich, Silke Kühlewind und Christof Reinecke (v.l.n.r.) bei der Konferenz

Doch worum ging es bei der Konferenz? Sie sollte zum Einen Kommunen, die die App bereits nutzten über aktuelle Projekte und Erweiterungsmöglichkeiten informieren. Zum Anderen konnten Interessierte anhand praktischer Beispiele erfahren, dass sie die App auf die Bedürfnisse ihres Ortes zugeschnitten einrichten können. Denn die Smart Village App ist durch eine Open Source Lösung an vielen Stellen anpassbar und erweiterbar. Wenn eine Kommune eine Erweiterung entwickelt hat, kann diese recht einfach auf andere Kommunen übertragen werden. Wenn eine Kommune also mit der App starten will, muss sie nicht den vollen Funktionsumfang, der denkbar ist, übernehmen. Sie kann die App auch später ständig anpassen und erweitern. Es ist auch möglich, nicht benötigte Funktionen zu entfernen. Einige der Zusatzmöglichkeiten wurden auf der Konferenz dargestellt.

Beispiele von App-Erweiterungen

So stellte Laura Heym von Herzberg digital.verein.t vor, wie in Herzberg das Community Tool HumHub mit der App verknüpft wurde. Folglich kann diese effizient zur Kommunikation mit Ehrenamtlichen in der Stadt genutzt werden. Sascha Klettke von der Digitalagentur Brandenburg berichtete über die geplante Erweiterung mit dem bbnavi – einer von Google unabhängigen, auf örtliche Gegebenheiten anpassbaren Übersicht von Mobilitätsangeboten. Frank Friedrich stellte die Erweiterung der Bad Belzig App mit Consul zur Bürger*innenbeteiligung vor. Thomas Rosenberg, Beauftragter für Digitalisierung im Landkreis Havelland, präsentierte, wie die App nicht nur für eine Kommune, sondern auch einen ganzen Landkreis und ihre Gemeinden verwendet werden kann.

Das Team von Studio Wiesenburg kümmerte sich sehr professionell um den technischen Ablauf

Am Nachmittag begrüßte auch Silke Kühlewind vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg noch einmal die Teilnehmenden. Sie zog ein Resümee der erfolgreichen Einführung der App in vielen brandenburgischen Kommunen und lud weitere ein, ebenfalls in die Nutzung einzusteigen. Anett Goldenbow vom Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK) legte anschließend den Fokus darauf, wie das Land Kommunen in Brandenburg dabei durch Fördermittel unterstützt.

Philipp Wilimzig von der Firma Smart Village Solutions im Gespräch mit Roland Leisegang, Bürgermeister der Stadt Bad Belzig und Roland Masche, Wirtschaftsförderung der Stadt Hagenow (v.l.n.r.)

Beispielhaft wurden im Anschluss noch geplante Erweiterungen vorgestellt. So soll in der Bad Belzig App der Augmented Reality Kunstwanderweg eingebunden werden. Außerdem ist ein Klimadashboard geplant, welches gerade von der Klimawerkstatt Hoher Fläming gemeinsam mit Bürger*innen erarbeitet wird. Des weiteren – und diese Neuerung weckte viel Interesse – sollen auch Bürgerservice-Leistungen über die App abwickelbar werden.

Wechsel der Trägerschaft geplant

Zum Schluss der Veranstaltung stellte Gerrit van Doorn noch vor, dass der Smart Village e.V. die Trägerschaft über die App zukünftig übernehmen könnte. Diese liegt bisher bei der Stadt Bad Belzig. Damit wäre der Verein auch für die Ausrichtung der Anwenderkonferenzen zuständig. Die genaue Ausgestaltung soll den bisherigen und potenziellen Nutzer*innen der App zeitnah nach der Konferenz vorgelegt werden.

Die Klimawerkstatt Fläming öffnete letzte Woche zum ersten Mal ihre Türen: Am Mittwoch Abend, den 16. März kamen rund 50 Menschen in der Aula der Grundschule Geschwister Scholl in Bad Belzig zusammen. Darunter interessierte Bürger:innen, städtische Entscheidungsträger:innen, Umwelt-Engagierte sowie Unternehmer:innen. Sie alle gingen den Fragen nach: Wie können wir den Klima- und Umweltschutz vor Ort voranbringen? Und wie kann eine Online-Plattform mit Klima- und Umweltdaten dabei helfen?

Fast jeden Tag erschien in den letzten Wochen ein neuer Bericht über den Zustand der Umwelt und des Weltklimas in den allgemeinen Nachrichten: “CO2-Ausstoß in Deutschland  so hoch wie nie”, “in der Antarktis der Winter so warm wie nie” oder die nächste “große Welle der Korallenbleiche” heißen die Schlagzeilen. Schon lange ist klar: Natur- und Klimaschutz findet vor Ort statt. Gleichzeitig stellen die leeren Haushaltskassen gerade ostdeutsche Kommunen vor eine große Herausforderung. Klimaschutz ist hier keine Pflicht, sondern Kür. An diese Aufgabe wagten sich nun die Menschen im Fläming gemeinsam heran. 

Im ersten Werkstatttreffen kamen rund 50 Menschen zusammen, um über den Klimaschutz vor Ort zu diskutieren.

Im Mittelpunkt des ersten Werkstatttreffens stand die Online-Plattform, die unter anderem im Laufe des Projekts entwickelt werden soll. Sie soll mit Klima- und Umweltdaten bespielt, Handlungsbedarfe aufzeigen und über Gamification die Bürgerschaft zum Mitmachen anregen. Nur wer nutzt am Ende die Plattform in welcher Weise und für was? Das haben Kleingruppen für verschiedene Zielgruppen erarbeitet. Mit dem Ergebnis, dass Klimaaktivisten möglichst viele Daten zum Stand unseres Klimas wissen wollen und Bürger:innen noch mehr Infos brauchen, was die Plattform eigentlich ist und für was sie nützt. Währenddessen interessieren sich Unternehmer:innen und Landwirt:innen für die effiziente Herstellung und Vermarktung ihrer Produkte. Einig waren sich fast alle darüber, dass es  Daten braucht, um wirksame Stellschrauben zu finden, um ein Veränderung zu ermöglichen. Sei es die eigenen Verhaltensweisen zu ändern oder städtische Maßnahmen zu ergreifen. Welche das sein könnten, das erarbeiten wir im nächsten Werkstatttreffen am Donnerstag, den 28. April von 17.00 -19.00 Uhr in der Aula der Geschwister Scholl Schule. Interessierte sind sehr herzlich zu den Werkstatttreffen eingeladen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.  Um Ankündigungen zu den weiteren Veranstaltungen direkt zu erhalten kann eine formlose  Mail an irene@smart-village.net geschrieben werden.

Das Werkstatttreffen war das Erste von weiteren, monatlich stattfindenden Werkstatttreffen. Zusätzlich soll im Projekt Klimawerkstatt Fläming  im Rahmen von mehreren öffentlichen Veranstaltungen eine Klimaschutzagenda für die Stadt Bad Belzig erarbeitet werden. Gemeinsam mit den Bürger:innen des Flämings will das geförderte Modellprojekt regionalen Klima- und Umweltschutz voranbringen.

Das Vorhaben wird zwei Jahre lang durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Projektträger ist der neuland21 e.V. zusammen mit dem Smart Village e.V. und der Stadt Bad Belzig.

Mit dem 1. Digitalen Salon möchte Smart Village im Hohen Fläming ein neues Format zum Austausch schaffen. Dabei handelt es sich um eine Expert*innenrunde mit einem besonderen Fokus auf Vertreter*innen aus der Region. Zudem soll die Bevölkerung sich beteiligen und ihre Fragen und Meinungen einbringen können. Dazu wird die Veranstaltung aus dem Studio Wiesenburg live gesendet. Für den Austausch wird es eine Chat-Funktion geben. So kann jede*r Interessierte sich von zuhause aus beteiligen. Los geht es am 30.3. mit dem Thema Mobilität. Weitere Digitale Salons werden im laufenden Jahr folgen, zum Beispiel zu den Themen Umwelt und Gesundheit.

Studio Wiesenburg wird der Ort der Veranstaltung sein, die auch im Internet live gestreamt wird

Das erste Event widmet sich der Mobilität, da es im Fläming eine Vielzahl von Ideen und Anbieter*innen dazu gibt. Gerade in den letzten Jahren sind Projekte dazu gekommen, die die Mobilität der Zukunft ansprechen – digital vernetzt und multimodal, das heißt, auf einem breiten Angebot an Transportmitteln beruhend. Was wird im Fläming bereits umgesetzt und was wird in den nächsten Jahren auf den Weg gebracht? Wie sehen die Ideen aus der Perspektive von Nutzer*innen aus und welche Angebote decken welche Bedarfe?

Genau diesen Fragen will die Veranstaltung in den Blick nehmen. Als Podiumsgäste sind eingeladen: Sandra Leue, Mobilitätsmanagerin im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Martin Grießner, Geschäftsführer von Regiobus PM, Mathias Großklaus, Programmleiter Mobilität bei neuland21. Dazu kommen noch ein bis zwei Menschen aus der lokalen Zivilgesellschaft sowie Sebastian Sooth von DB Mindbox (Gründerzentrum der DB). Die Gäste stellen kurz vor, woran sie arbeiten und wie sie den Bedarf dabei ermitteln und einbeziehen. Anschließend bleibt noch Zeit für einen lebendigen Austausch und Fragen aus dem Chat. Moderiert wird die Veranstaltung von Sarah Luisa Thiele.


Was, wann und wo?

Digitaler Salon zum Thema Mobilität

30.3.2022, 19 Uhr

per Live-Stream übers Internet aus dem Studio Wiesenburg:
https://www.youtube.com/watch?v=BAUV1e9EPls


Einladung als PDF:

Rund um die Smart Village App – die Anwenderkonferenz 2022

Ein Projekt von Neuland 21, Smart Village und der Stadt Bad Belzig

DIE IDEE

Mit der Klimawerkstatt werden die Herausforderungen im Umwelt-, Klima- und Naturschutz in der Region angegangen – und zwar gemeinsam. In regelmäßigen Werkstatttreffen und Workshops füllen Bürger:innen die Idee eines smarten, nachhaltigen Lebens im Fläming mit Leben und werden zum Klimaschutz aktiviert.

WARUM SMART

Bad Belzig verfügt schon über viele Digitalprojekte - zum Thema datengetriebener Nachhaltigkeit klafft aber noch eine Lücke. Diese füllen wir mit der Klimawerkstatt. Zudem bietet sie erstmalig ein Ort, an dem gemeinsam konkrete Ziele für den Klima- und Umweltschutz in der Region entwickelt werden.

DAS WARUM

Wir wollen die Region gemeinsam mit den Menschen vor Ort nachhaltiger und klimafreundlicher und dadurch lebenswerter machen. Gleichzeitig wollen wir herausfinden, wie Daten und digitale Tools dabei helfen können. Außerdem möchten wir mit der starken ökologisch-engagierten Community mehr Menschen darüber hinaus für den Klima- und Umweltschutz aktivieren.

AKTIVITÄTEN

  •     Aufbau einer Klimawerkstatt mit regelmäßigen, niedrigschwelligen Werkstatttreffen
  •     Erstellung einer Klimaschutz-Agenda mit von Bürger:innenbeteiligung
  •     Entwicklung einer Online-Plattform zum Zeigen von z.B. CO2-Ausstoß oder der Wasserqualität in der Region
  •     Durchführen von Klima-Challenges
  •     Vermittlung von technischen und digitalen Fähigkeiten in IoT-Workshops

ZUKUNFTSThemen

Umwelt
Zukunftsthema Demokratie
Demokratie
Bildung

Sozialer Mehrwert

Für immer mehr Menschen ist die Lebensqualität von Städten und Gemeinden an die Möglichkeit einer nachhaltigen und klimafreundlichen Lebensweise gebunden. Mit der Klimawerkstatt wird also auch die Lebensqualität vor Ort und der soziale Zusammenhalt gestärkt.


Digitale Komponenten

Wir vermitteln in den Werkstatttreffen und IoT-Workshops digitale Fähigkeiten und Data Literacy an die Bürger:innen in der Region. Außerdem wird durch die Entwicklung der Online-Datenplattform und Dashboard der datenbasierte Klima- und Umweltschutz erprobt und vorangebracht. Die Online- Bürger:innenbeteiligung wird über das Beteiligungsportal der Stadt Bad Belzig sowie über die Bad Belzig App ausgespielt.

Kooperationspartner:innen

Finanzielle Unterstützung

Das Modellprojekt Heimat 2.0 Klimawerkstatt Fläming ist im Rahmen des Programms Region gestalten durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem in Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert.

Das Jahr in der Smart-Village-Region Hoher Fläming neigt sich dem Ende und wir wollen Resümee ziehen, was wir 2021 gemeinsam geschafft haben. Wir, das sind alle Akteur*innen, Projektpartner*innen, Mitgliedsorganisationen – eben alle, die die Region lebendig und zukunftsfähig machen.

Was ist neu?

Neben den offensichtlichen Meilensteinen – zum Beispiel die Mitmachkonferenz mit reger Beteiligung und die Kreativsause mit bunten Events und vielen Gästern – ist eine Menge im Hintergrund passiert. So wurde die Webseite von Smart Village komplett überarbeitet, mit einer interaktiven Karte erweitert und die Kategorie FAQ hinzugefügt. Das Forum Hoher Fläming zum Austausch unter den Engagierten wurde gelauncht und rege genutzt. Ein Instagram-Account kam hinzu und der Facebook-Auftritt wird regelmäßiger mit Inhalten gefüllt, um die Präsenz in den sozialen Medien zu stärken.

Im Fläming hat sich einiges getan. Rund um das Schwerpunktthema Gesundheit und Ernährung hat sich der Verein Gesundheitsregion Hoher Fläming gegründet, der für das nächste Jahr eine Potentialsanalyse für Präventive Gesundheit in der Region plant. Gemeinsam mit Neuland21 haben wir zudem einen Antrag für ein Klimaprojekt gestellt – und das Projekt inzwischen auch gestartet. Irene Neumann verstärkt das Smart Village Team und arbeitet seit Oktober für die Klimawerkstatt Hoher Fläming.

Außerdem ist Annik Trauzettel neu im Smart-Village-Team. Sie arbeitet sowohl an Projekten als auch in der Öffentlichkeitsarbeit. Nele Nopper geht inzwischen eigenen Projekten nach und ist nicht mehr bei Smart Village. Wir wünschen an dieser Stelle viel Erfolg dabei und bedanken uns für die tolle Arbeit! Da sie aber noch mit vielen Initiativen im Hohen Fläming verbunden ist, treffen wir sie erfreulicherweise dennoch manchmal in der Region an.

Das Team von Smart Village e.V. - von links nach rechts: Irene Neumann, Annik Trauzettel und Gerrit van Doorn.

Neue Mitglieder und Vernetzung untereinander

Unser Netzwerk hat sich im Jahr 2021 weiter vergrößert. Neue Initiativen, wie oben genannte Gesundheitsregion Hoher Fläming, haben sich gegründet und sind unserem Verein beigetreten. Bestehende Initiativen, wie der Lebendige Lernort Arensnest, die Kreativsause oder das „Festival für Freunde“ in Dahnsdorf verstärken unser Netzwerk in der Region. Wir freuen uns darauf, mit diesen neuen Synergien 2022 noch vielfältiger zu denken und noch mehr tolle Projekte zu unterstützen.

Damit all die Leute in der Region, die schon lange aktiv sind oder auch neu dazu gekommen sind, sich besser kennenlernen, veranstalten wir seit dem Sommer alle drei Monate Community-Treffs. Den Wunsch, dies zu tun, brachten die Mitglieder selbst bei der Jahreshauptversammlung des Vereins ein. Im September war das Treffen in Bad Belzig, im Dezember fand das weihnachtliche Treffen online statt. Für 2022 ist geplant, die Zusammenkünfte jeweils bei einem Mitglied vor Ort durchzuführen. Einladungen angekündigt haben der Lernort Arensnest und Meike Eitel von Boock & Eitel Kommunikation.

Mitmachkonferenz und Kreativsause als Publikumsmagneten

Am 30. Oktober hat die Mitmachkonferenz in der Kunsthalle Wiesenburg stattgefunden: 70 Teilnehmer waren dabei, darunter auch neu Zugezogene. In 19 Arbeitsgruppen wurde über die Zukunft der Region beratschlagt. Smart Village stiftete den neuen Wanderpokal, den die Prämierten des Fläming-Initiativ-Preis erhielten. Die Künstlerin Iris Seraphin gestaltete mit Kolleg*innen die Objekte aus Glas und Holz. Der erste Preis ging an die Baitzer Heizer. Den neuen, von der Partnerschaft für Demokratie Hoher Fläming gestifteten Jugendpreis gewannen die Junior Ranger der Naturwacht. Glückwünsche an alle Preisträger*innen!

Den dritten Platz beim Fläming-Initiativ-Preis belegte „unsere“ Kreativsause. Deren Abschlussabend wurde 2021 von 300 Menschen besucht, während der Woche fanden 45 Workshops mit 220 Teilnehmer*innen und andere Events statt. Mehr und mehr wird die Veranstaltung ein Schaufenster der Region und zieht Neugierige aus Nah und Fern an. Zudem ist es ein Ereignis, wo viele Mitglieder von Smart Village zusammenwirken – vom Naturparkverein bis Mal‘s Scheune, von Neuland21 bis zu engagierten Einzelpersonen. Das Coconat als Veranstaltungsort bietet dabei optimale Bedingungen für die mehrtägige Veranstaltung. Dort gibt es nicht nur verschiedene Räumlichkeiten und Übernachtungsplätze, sondern auch Möglichkeiten für Catering und eine super Atmosphäre.

Es ließe sich bei inzwischen 19 Mitgliedern zahlreiche weitere Projekte aufzählen, die in diesem Jahr durchgeführt wurden. Genannt werden sollen zumindest noch die Entwicklungen in Wiesenburg/Mark, wo ein Coworking-Space am Bahnhof Leute einlädt, die in Gesellschaft an ihrem Projekt arbeiten wollen, wo die alte Drahtzieherei von zahlreichen neuen Akteuren belebt wird und die alte Brauerei inzwischen im Besitz der Gemeinde ist. Darüber hinaus entsteht ein Ko-Dorf auf dem Gelände des alten Sägewerks gegenüber des Bahnhofs. Im Herbst gab es die Zusage der Landesregierung, dass die neuen Besitzer*innen des Geländes finanziell bei der Beseitigung der Altlasten unterstützt werden.

Smart City gestartet

Ebenfalls in diesem Jahr wurde das neue Smart City Büro in Bad Belzig eingerichtet. Bad Belzig und Wiesenburg/Mark wurden für dieses Modellprojekt des Bundesministerium des Inneren ausgewählt, welches Digitalisierung auf kommunaler Ebene voranbringen soll. 2021 und 2022 liegt der Fokus auf der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für die Region Hoher Fläming. Aufbau einer Organisationsstruktur und ersten investiven Maßnahmen. Zunächst ist das Büro „Zukunftsschusterei“ in der Stadtmitte von Bad Belzig entstanden. Wie hängt das mit Smart Village zusammen? Der Verein hat den Antrag unterstützt und wichtige Vorarbeit in der Vernetzung der (digitalen) Akteure geleistet. Smart City ist jedoch ein eigenständiges Büro und hat – trotz der Ähnlichkeit der Namen – nur indirekt mit Smart Village zu tun. Natürlich arbeiten wir in einigen Projekten zusammen, Ziel ist, dass wir unsere Bürger gemeinsam in bestimmten Fragen miteinbeziehen.

In unserem FAQ-Bereich kannst du mehr über die Unterschiede zwischen Smart City und Smart Village nachlesen (ab Punkt 19, ganz unten).

Wie geht es weiter?


Insgesamt hat sich gezeigt, dass die Region weiterhin attraktiv ist – die jüngste Ansiedlung von Menschen aus dem Umfeld des Chaos Computer Club mit dem „Das ist Kunst e.V.“ in der Alten Hölle in Reetzerhütten ist nur ein Beispiel dafür. Auch, dass das Angebot an Remote Work weiter ausgebaut wird, so zum Beispiel im Bad Belziger Bahnhof, und auch weiterhin Nachfrage dafür da ist, zeigt, dass die Region zu Recht ein smartes ländliches Gebiet ist – ein Smart Village eben.

Für 2022 haben wir uns viel vorgenommen – die Vernetzung soll weiter voranschreiten, neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Geplant sind zudem digitale Salons, die Impulse setzen und Ideen geben sollen.

Du willst Teil des Smart Village werden? Hast du Ideen, die du umsetzen möchtest? Dann nimm mit uns Kontakt auf!

Kurzbeschreibung

Die Fläminger Kreativsauses als Wissens- und Makerfestival bietet Raum für Lernerfahrungen und Austausch - so entstehen Synergien zwischen ländlicher und urbaner Kultur, zwischen analoger und digitaler Kunst, zwischen Tradition und Innovation. Für lokale Akteur:innen steigert sich mit dem jährlichen kreativen Schaffensraum die Lebensqualität, in der sie Kreativität und Visionen vor Ort mit Gleichgesinnten leben können. Neugierige und aktive Menschen aus städtischen Regionen inspiriert das Landleben und ein Zuzug in die Smart Village Region und Gründung neuer Firmen, Initiativen und Projekte wird wahrscheinlicher. Unternehmenslustige Menschen, welche die Region touristisch erkunden wollen, lernen die Region Fläming neu und vielfältig kennen. Die Region rund um Bad Belzig und Wiesenburg wird weiter in ihrem lebendigen und offenen Charakter gestärkt.

VISION

Die Kreativsause vernetzt kreative Köpfe auf dem Land und bietet Raum für eine innovative Community auf Zeit.

Wer sind die Akteur*innen?

Gegründet wurde die Kreativsause durch Coconat, Naturpark Hoher Fläming und Mal‘s Scheune. In 2021 hat sich der Smart Village e.V. angeschlossen. Gemeinsam werden wir die Kreativsause zu einem Schaufenster der Region weiterentwickeln.

Auf dem Bild sieht man die Akteur*innen der Fläminger Kreativsause 2021 - die Initiator*innen, aber auch alle anderen Beteiligten, zum Beispiel Workshopleitende.

Website & Kontakt

flaeminger.kreativsause.de

info@kreativsause.de

Klein Glien 25
14806 Bad Belzig

Kurzbeschreibung

Das „Festival für Freunde“ und der dahinterstehende gemeinnützige Verein mit seinen beitragenden Personen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, jenseits von gängigen Konventionen eine Kunst- und Kulturfestival aller Spaten bewusst im ländlichen Brandenburg jährlich zu veranstalten. Fernab von der Hektik und Reizüberflutung der Großstadt, werden Künstler:innen aus der Region mit international bekannten Künstler:innen zusammengebracht. Abseits gängiger Bühnenmodelle neue Formen ausprobiert. Das Ziel ist die Vernetzung von Künstler:innen und Zuschauer:innen. Alle treffen sich auf einer Ebene, um sich gegenseitig zu inspirieren und neue Formen zu finden. Dabei spielen aktuelle gesellschaftliche Thematiken und respektvoller und nachhaltiger Umgang miteinander eine maßgebliche Rolle.

VISION

Das Festival für Freunde ist ein Festival von Freunden für Freunde. Und wir laden jeden zu uns ein, Kunst- und Kultur mit uns zu genießen und unsere Freundschaft zu teilen.
Fotocredit: Eric Cortés

Wer steht dahinter?

Um den Vorstand Marie Golüke und Julian Herrfurth hat sich ein 14-köpfiges Kernteam gesammelt, in dem keiner dem Gegenüber gleicht und daher sich wunderbar ergänzt. Unterstütz von der Familie Claus die jedes Jahr mit der Zurverfügungstellung des Hofs Dahnsdorf als Festivallokation, das ganze ermöglicht. Es eint die Vision eines Kunst- und Kultur Austauschraums der besonderen und intimen Art.

Website & Kontakt

www.festivalfuerfreunde.de

festival@festivalfuerfreunde.de

Festival Für Freunde e.V.
Marie Golüke
Hauptstraße 31

14806 Planetal OT Dahnsdorf

Rund um die Smart Village App – die Anwenderkonferenz 2022

Kurzbeschreibung

Der Lebendige Lernort Arensnest setzt sich die Förderung von Bildung und Erziehung zum Ziel. Dabei geht es vor allem um Naturschutz und Landschaftspflege, sowie handlungspädagogische Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Natur-/Umweltschutz. Generell vermittelt der Verein eine zukunftsfähige Entwicklung im Sinne einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Das alles soll ganz praktisch und erlebbar vor Ort, in der Natur und auf bewirtschafteten Flächen geschehen.

VISION

Durch selbstverantwortliche Tätigkeiten und sinnliche Erfahrungen lernen Kinder und Jugendliche die Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf Weide und Acker, in der Streuobstwiese, im Feuchtbiotop und im Boden kennen. Sie beobachten Tierverhalten und saisonale Veränderungen und lernen, diese zu beschreiben. Durch eigene Experimente und Partizipation an Langzeitversuchen (z.B. Holistisches Weidemanagement, Baumpflanzungen, Anlegen von Windschutzhecken) lernen sie die Wirkungszusammenhänge verstehen.

Wer sind die Akteur*innen?

Der Verein ist in der alten Schäferei Arensnest e.G. im hohen Fläming/Brandenburg angesiedelt. Diese hat 2019 einen alten Vierseithof mit 15ha Weideflächen übernommen. Auf dem Hof entstanden eine Gemeinschaft, der Lernort und ein landwirtschaftlicher Betrieb. Dieser führt eine regenerative Form der Landbewirtschaftung durch, die Bodengesundheit und Artenvielfalt fördert, und gleichzeitig produktiver und lebendiger ist, als die letzten Jahrzehnte der Bewirtschaftung.

Website & Kontakt

schaeferei-arensnest.de

info@schaeferei-arensnest.de

Schäferei Arensnest eG

Arensnest 3

14827 Wiesenburg

Rund um die Smart Village App – die Anwenderkonferenz 2022

Kurzbeschreibung

Der gemeinnützige Verein Gesundheitsregion Hoher Fläming will Akteur*innen bündeln, um dem Gesundheitstourismus im Hohen Fläming einen weiteren Schub zu geben. Dazu sind auch Projekte zur Schaffung von Kur- und Heilwaldangeboten geplant. Die bestehenden Angebote der Region, wie (Rad-)Wanderwege, Erlebnisse in der Natur sowie die gesunde regionale Küche sollen verbunden werden mit medizinischen, kulturellen und touristischen Offerten. Das Portfolio wird dabei zielgruppenspezifisch, innovativ und kund*innenfreundlich ausgerichtet. So kann ein Konzept zur Immunstärkung, Kräuterwanderung, Kräuterkunde und Kocherlebniss, umrahmt mit einem Rotweinabend zur Bedeutung von Antioxidantien, beispielsweise ein inhalts- und erlebnisreiches Angebot für die Teilnehmer*innen bieten.

VISION

Unsere Vision ist es den Hohen Fläming als Gesundheitsregion zu profilieren.

Ein besonderer Schwerpunkt wird die Nutzung von digitalen Bausteinen sein. Das ermöglicht individualisierte Präventionsangebote sowie eine Nachbetreuung der Gäste. Damit werden Voraussetzungen geschaffen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit der Arbeit der beteiligten Akteure.

Wer Steht dahinter?

Die Ursprungsidee entstand bei der Kreativschmiede: Volker Link und Bernd Lüthke hatten die Idee ihre Energie der Präventiven Gesundheit zu widmen. Mehrere Unternehmen, Verbände und Expert*innen wurden Mitglied. Dazu gehören der Naturpark Hoher Fläming, der Barfußpark in Beelitz, das Haus Fläming in Dahnsdorf, sowie engagierte Einzelpersonen aus dem Gesundheits- und Heilbereich.

Bild: Karolina Piechowska

Kontakt

Bernd Lüthke

Telefon: 0151 426 66226

Gefördert durch das Land Brandenburg
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